Beschluss der JHV des KAB zum 10. Oktober 2020


Protest des BZÖ über dir Partisanensendung im ORF

BZÖ-Kärnten: „ORF darf radikal-kommunistische Umtriebe des Kärntner Partisanenverbandes nicht unterstützen!“

ORF macht Partisanen-Propaganda

Klagenfurt (OTS) - Am vergangenen Sonntag strahlte der ORF-Kärnten wieder einmal „Dober dan Koroska“ aus.

BZÖ-Landesobmann Nikel dazu: „Diese äußerst zweifelhafte Sendung hat wiederholt für Irritationen bei der Kärntner Bevölkerung gesorgt. Sie ist vor allem dadurch aufgefallen, die Kärntner Geschichte und die Kärntner Identität einseitig darzustellen, nämlich aus nationalslowenischer Sicht.“

BZÖ-Generalsekretär Klement: „Der Beitrag zur 70-Jahr-Feier des Kärntner Partisanenverbandes läßt einem das blanke Schaudern über den Rücken kommen. Der Kärntner ist bezüglich der Partisanen schon einiges gewöhnt, daß aber über den ORF-Kärnten ganz offen extrem-kommunistischen Auftritten Bühne gewährt wird, ist beängstigend. So konnte man bei dieser Sendung, bei der man auffällig viele TITO-Sterne zu sehen bekam, von den Kampfsängern folgendes hören: " kri teče" heißt: „Blut soll fließen“, „Nemcuri“ soll heißen „Deutschfreundler, Windische“, „Tito, mi smo tvoje otroci“ – „Tito, wir sind deine Kinder!“

Zu den erkenntnisreichen Texten konnte man bei den Sängern die geballte Faust und bei den Zuhörern Tränen der Freude wahrnehmen. Die Aufführung fand in der Messehalle Klagenfurt statt und der ORF Kärnten berichtet auf Kosten des Steuerzahlers und gegen die Interessen der Kärntner!

„Wir fordern die Direktorin des ORF-Kärnten, Karin Bernhard, auf, solche Sendungen sofort einzustellen und sich bei den Kärntnern für die Entgleisung des ORF zu entschuldigen. Kärnten braucht keine spätkommunistische Kampfrhetorik und keine Partisanenfeiern, die den sozialen Frieden in diesem Land stören. Wenn Frau Bernhard die Geschichte Kärntens nur aus der einseitig dargestellten Sicht des ORF-Mainstreams kennen sollte, sei ihr das Buch von Ingomar Pust „Titostern über Kärnten“ als Lektüre empfohlen“, schließen Klement und Nikel.

Rückfragen & Kontakt:

BZÖ Kärnten 
9020 Klagenfurt 
0664 9493133


Partisanen Sendung auf dem ORF

Ist das noch zeitgemäß


Schon im Jahre 2013 hat sich eine Expertenkommission des KAB zusammen gesetzt, um eine Kärnten gerechte Schulsituation für die deutschsprachigen Kinder aus zu arbeiten. Geändert hat sich nichts! Einzig und allein aus dem "Zweitlehrer" wurde ein "Teamlehrer". Für die Slowenischen Kinder ist es inzwischen besser geworden und für die deutschsprachigen Lehrer und Kinder schlechter. Unseren Kindern wird die "Österreichische Regelschule" vorenthalten, weil sie in die Schule der Minderheit gehen müssen! Wenn Eltern ihre Kinder zum zweisprachigen Unterricht anmelden, werden diese automatisch zur Minderheit gezählt! 

PLATTFORM

 

FÜR

 EINE SCHULE DER SPRACHLICHEN

VIELFALT

 

 

Europaweit haben die Minderheiten eigene Erziehungs- und Bildungseinrichtungen, da doch die Sprachkompetenz für die Volksgruppen der wesentlichste Aspekt der Identität darstellt. So sehen es die Volksgruppen in Europa. In Kärnten ist jedoch entgegen der europäischen Praxis dieses Modell nicht angewandt. Europäische Standards im Minderheitenschulwesen wären auch für Kärnten zeitgemäß.

 

Auf Grund des Minderheitenschulgesetzes (MSG) müssen die Kinder der Mehrheitsbevölkerung in die Schule der Minderheit gehen. Dadurch wird ihnen die bundesweit praktizierte „Österreichische Regelschule“ vorenthalten, wofür es keine plausiblen Gründe gibt.

 

Bereits bei einer Anmeldung eines Kindes zum zweisprachigen Unterricht

( Klassenschülerhöchstzahl 20 ) steht für dieses Kind ein zweisprachiger Lehrer zur Verfügung, der als klassenführender Lehrer fungiert, wobei der Zweitlehrer in dieser Klasse bis zu 19 (!) Kinder zu unterrichten hat.

 

Nach dem MSG § 16/1 ist der gesamte Unterricht auf den ersten 3 Schulstufen in annähernd  gleichem Ausmaß in deutscher und slowenischer Sprache zu erteilen.

Durch die bevorstehende Ausweitung auf die 4. Schulstufe wird die problematische Situation der einsprachigen Lehrer noch zusätzlich verschärft, denn 50 (!) einsprachige Lehrer verlieren ihren Arbeitsplatz. Dafür werden 50 neue zweisprachige Lehrer eingestellt.

 

Da aber laut einer Studie des Slowenischen Zentralverbandes 80% der zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Kinder über geringe ( 20% ) oder keine ( 60% ) slowenischen Sprachkenntnisse verfügen, ist das MSG weder theoretisch noch praktisch vollziehbar. Die Einführung eines eigenen Unterrichts-gegenstandes wäre daher zweckmäßig.

  

01. Derzeitige Position „Klassenführender Lehrer“:

 

·     Die Klassenschülerhöchstzahl beträgt 20 Schüler

·     Er ist klassenführender Lehrer bereits bei einem zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Kind

·     Seine Lehrverpflichtung beträgt 21 Wochenstunden

·     Er bekommt mehr Zulagen

·     Er wird sofort angestellt, auch ohne Lehramtsprüfung in Slowenisch

·     Er kann Schulleiter auch ohne Lehramtsprüfung in Slowenisch werden

·     Er hat sehr gute Aufstiegsmöglichkeiten

·     Er ist finanziell im Aktivstand besser gestellt durch Mehrdienstleistungen -

     bis zu 8 Wochenstunden regelmäßig und darüber, was jährlich bis zu

    S 200 000 und mehr ausmacht. 

·     Er bezieht dadurch einen wesentlich höheren Ruhegenuß

 

02. Position „Zweitlehrer“

 

·     Er kommt nicht in den Genuß dieser allgemeinen Besserstellungen und ist dadurch enorm benachteiligt

·     Er hat eine Lehrverpflichtung von 23 Wochenstunden

·     Er hat keine Zulagen

·     Er hat keine Mehrdienstleistungen

·     Er muß bis zu 19 (!) Kinder unterrichten und ist durch diese besondere Situation stärker belastet

·     Er hat geringe Aufstiegsmöglichkeiten ( z. B. Direktor )

 

 

Im Sinne eines partnerschaftlichen Zusammenwirkens und einer entsprechenden Verhältnismäßigkeit und Chancengleichheit, fordern wir eine völlige Gleichstellung und Gleichbehandlung für die betroffenen einsprachigen Lehrer, sowie eine gerechte Lösung für den klassenführenden Lehrer, auf Grund des Dienstalters und der Anzahl der zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Kinder.

Denn es kann doch nicht so sein, daß bei einer einzigen zweisprachigen Anmeldung der zweisprachige Lehrer zum klassenführenden Lehrer wird.

 

03. Position „Schulleiter“ - Bestellung

 

·     Er ist durch das Objektivierungsverfahren zu ermitteln, wobei alle Zusatzqualifikationen gewichtet werden sollen. Ein- wie zweisprachige Lehrer sind nach den gleichen Kriterien des Dienstrechtes zu bewerten.

 

04. Sprachunterricht

 

·     In einem Europa der Vielfalt soll es möglich sein, auch die Sprache des Nachbarn in der Schule erlernen zu können. Deshalb soll im Geltungsbereich des zweisprachigen Schulwesens in den Volksschulen Sprachunterricht in italienischer und slowenischer Sprache auch auf freiwilliger Basis angeboten werden. Denn nur durch einen effizienten Sprachunterricht wird es möglich sein, eine gute Sprachkompetenz zu erwerben.

 

05. Pädagogische Chancengleichheit

 

·     Für alle Volksschulen im Geltungsbereich des Minderheitenschulwesens sollen die gleichen Klassenschülerhöchstzahlen ( 20 Schüler ) eingeführt werden, um die pädagogische Chancengleichheit herzustellen.

 

 

06. Neue Begriffsdefinitionen

 

·     Die Begriffsdefinition „einsprachiger Lehrer“ im MSG ist falsch und abwertend, weil der „einsprachige Lehrer“ auf Grund seiner Ausbildung ein „mehrsprachiger Lehrer“ ist.

 

·     Auch der Begriff „Zweitlehrer“ ist abwertend und diskriminierend zugleich.

 

·     Die Begriffe „einsprachiger Lehrer“ und „Zweitlehrer“ sind daher neu zu definieren, weil es im Schulalltag de facto nur mehr mehrsprachige Lehrer gibt.

 

FORDERUNGSKATALOG der Plattform

 ·     Chancengleichheit

Vollkommene Gleichbehandlung und Gleichstellung der beiden Lehrer

( zweisprachiger Lehrer und Zweitlehrer ), die in mehrsprachigen Klassen arbeiten.

·     Klassenführung

Die Klassenführung ergibt sich auf Grund der zum zweisprachigen Unterricht angemeldeten Schüler. Überwiegt die Zahl der Anmeldungen zum zwei-sprachigen Unterricht, hat der zweisprachige Lehrer die Klassenführung, ist das nicht der Fall, ist der einsprachige Lehrer der klassenführende Lehrer. Ein genereller Wechsel der Klassenführung nach der Unterstufe zur Oberstufe ist unakzeptabel.

·     Klassenschülerhöchstzahl

Im Geltungsbereich soll generell in allen Klassen die Schülerhöchstzahl von 20 nicht überschritten werden.

·     Wochenstundenverpflichtung

Beide Lehrer müssen in der Klasse gleich viel Wochenstunden halten ( 21 Wochenstunden ).

·     Sprachunterricht

Erhöhung der Stunden für unverbindliche Übung „Slowenisch“ - „Italienisch“ auf 4 Wochenstunden schulübergreifend ohne Mindestschülerzahl, um damit den Artikel 1 § 7 MSG Recht auf Erlernung der slowenischen Sprache als Pflichtgegenstand entsprochen wird.

·     Begriffsdefinition

Beseitigung der Begriffe „einsprachiger Lehrer“ und „Zweitlehrer“, da beide mindestens in einer Fremdsprache qualifiziert sind. Neue Bezeichnung „mehrsprachiger Lehrer“.

·     Schulbezeichnung

Neue Schulbezeichnung für Schulen im Minderheitenschulbereich „Schwerpunktschule Sprache“.

·     Schulleiter

Der Schulleiter ist durch ein Objektivierungsverfahren zu ermitteln, wobei alle Zusatzqualifikationen nach den Kriterien des Dienstrechtes gewichtet werden sollen.

 

 

Zusammenfassung

 

Die ins Haus stehende Novelle zum MSG, seit über 10 (!) Jahren unverändert, muß Anlass und Chance zugleich sein, die krasse Benachteiligung und  Diskriminierung der einsprachigen Lehrer zu beseitigen und allen Kindern im Geltungsbereich des MSG die gleichen pädagogischen Chancen zu ermöglichen. Wobei bei der Novellierung des MSG die Rechte der Minderheit überhaupt nicht zur Disposition stehen.

Es geht ausschließlich um die Gleichstellung und Gleichbehandlung der einsprachigen Lehrer ( Gleichbehandlungsgesetz ) und ein Schulsystem, das die Kinder der Mehrheitsbevölkerung nicht benachteiligt und die sprachliche Vielfalt sicherstellt.

 

 

 

Für die Plattform:

Unterschriften von Lehrern aus dem Unterland, sowie die des damaligen Landesschulinspektors und des Präsidenten des Landesschulrates

 

Jetzt fragt man sich, wer in Kärnten die Minderheit ist!

 


Kärnten 2018

Ein volkspolitischer Rückblick

 

Südkärnten wird systematisch zu Nordslowenien

 

In den Volksschulen, auch in Kindergärten wird das Slowenische quasi zum „Pflichtgegenstand“ erhoben. Den deutschsprachigen Kindern wird so die österreichische Regelschule vorenthalten. In den Ämtern, in den Banken, in der Wirtschaft, vor allem in den Volksschulen ist die slowenische Sprache Voraussetzung für eine Anstellung. Von den Bitten der deutschsprachigen Bevölkerung für ein würdiges Verhalten des Klerus gegenüber den Wünschen bei Begräbnissen, Messen und sonstigen kirchlichen Zeremonien in ihrer Muttersprache zu zelebrieren ist noch immer nicht möglich. Die quasi „Heimatverbände KAB und KHD“ sind nicht in der Lage dem Staatsvertrag §7 gerecht zu werden und prolongieren so das „Problem Südkärnten mit der Volksabstimmung pro Kärnten“ ins Nostalgische, nicht mehr umkehrbar als gegeben. Somit wird unseren Abwehrkämpfern ihre Berechtigung für den Erhalt der Kärntner Heimat bei Österreich gekämpft und ihr Herzblut geopfert zu haben, ein Schanddienst  erwiesen.

Die Slowenen in Kärnten, teilweise mit slowenischer und österreichischer Staatsbürgerschaft, haben in Kärnten volle Berechtigungen ihrer Entfaltung und Selbsttätigkeit, dazu noch großzügig gefördert, wie kaum eine Minderheit in Europa. Diese Privilegien sind im Staatsvertrag verankert , aber nicht mehr. Die großzügigen, über den Staatsvertrag hinaus gehenden „Geschenke“  werden von den „Nationalslowenen“ als nicht ausreichend kommentiert und so wird das „Problem“ permanent  prolongiert. Eine Gesellschaft kann man, laut Aussage eines UNI PROF nur beeinflussen über Bildung und Justiz. Beides wird hier missbräuchlich verwendet    

Erleben wir gemeinsam, sukpno, ein Jahr des gegenseitigen Anerkennens und Respektierens im Sinne der gemeinsamen großen Heimat Europa!

 

Kühnsdorf, zum Jahreswechsel 2018 auf 2019

 

Schulrat Dieter Fleiß


So denken die Nationalslowenen in Kärnten über den 10. Oktober.


 

Gedanken eines 99 jährigen Lehrers aus dem Gailtal


Leserbriefe als Nachlese zum 10. Oktober 2018.

Mach dir selbst ein Bild, wer hier in Kärnten das Sagen hat!




https://www.meinbezirk.at/voelkermarkt/lokales/komponieren-ist-wie-kochen-d2562947.html

"Wir sind Kärnten" Ein Porträt von Dieter Fleiß"

auf "Presse und Kommentare"



Bericht von der "St. Veiter Tischrunde" Volksabstimmung 1920


Bericht im Magazin "Völkermarkter" am 15.12.2017





Der Milizsoldat Gernot Fleiss, Mitglied des Abwehrkämpferbundes aus Kühnsdorf, war der Leibchaffeur während der Übungszeit von HBP Alexander van der Bellen. Es wurden auch regional spezifische Themen behandelt.

Ausgabe Sonntag, 2. Juli 2017


 

Eine von mehreren Meinungen zur Störaktion bei der öffentlichen Landtagssitzung am 1. Juni 2017 über die neue Landesverfassung.

 

Ein deutliches Zeichen, wie die Kärntner Slowenen mit demokratischen Regeln und Verfassungsorganen umgehen, haben slowenische Jugendliche/Studenten bei der Diskussion zur neuen Landesverfassung gesetzt.

Ungeachtet des Verbotes von Meinungsäußerungen seitens der Besucher zum Vorgang einer Landtagssitzung und auch nach mehrmaliger Aufforderung durch den Landtagspräsidenten ignorierten die radikalen Störer jeden Deeskalationsversuch, weshalb die Sitzung für die Dauer der „Darbietung“ unterbrochen werden musste. Deutlicher kann man Missachtung demokratischer Regeln wohl nicht zum Ausdruck bringen.

 

Jede Störung von nicht-slowenischer Seite wäre mit Sicherheit sofort unterbunden worden. Nachsicht ist in diesem Fall eine schlechte Lösung, denn man bestätigt damit nur die gängige Vorgehensweise, dass bei Vergehen von Slowenen die Latte sehr hoch liegt. Wir alle wissen, dass die Mehrzahl der Kärntner Slowenen ein friedliches Zusammenleben will. Gerade deshalb ist es so wichtig, dass die Störer aus den eigenen Reihen rechtzeitig „gebremst“ werden.

 

In der der „Darbietung“ nachfolgenden Diskussion wurde der Vorgang kontrovers diskutiert. Einige Abgeordnete, wie z.B. Frau Dr. Lesjak (Grüne), Klubobmann Hueter (ÖVP) haben das als Provokation empfunden, wogegen Herr Köfer (Team Köfer) oder der Abgeordnete Dr. Malle (ÖVP) dies als lässlichen, „ Jugendstreich“ bezeichneten.

Soll man wirklich das Ignorieren von Vorgaben zum Umgang mit Verfassungsorganen auf so eine „leichte Schulter“ nehmen?

 

 

Paul Kanduth

 

Rosenbach


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Bericht vom Historiker Mag. Dr. Florian Rulitz über die bestialische Ermordung der windischen Frieda Paulitsch durch die Partisanen
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Kommentar vom Obmann der Windischen Oswald Oman 

 

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann, sehr geehrte Damen und Herren !

 

Zunächst  möchte  ich mich als Obmann des Vereines der Kärntner Windischen für die Einladung beim Verfassungsausschuss bedanken. Bedanken will ich mich auch beim Abgeordneten Herbert Gaggl, der sich für uns besonders eingesetzt hat. Wir haben nicht die Möglichkeiten und die finanziellen Mittel, uns über die Medien, oder sonstige Schriften an die Öffentlichkeit zu wenden. Und so will ich heute die Gelegenheit  wahrnehmen, unsere Sorgen und Wünsche an die Politik  zu richten.

 

Sprache kann verbinden, aber auch trennen !

Die Politik, die Kirche und die Slowenen in Kärnten reden immer von einem gemeinsamen Kärnten. Durch ständige neue Forderungen erreichen sie unserer Meinung nach aber das Gegenteil, da dies eher dazu führt, die verschiedenen Bevölkerungsgruppen zu trennen, als zu vereinen.

 

Ich lebe im gemischtsprachigen Gebiet und durch meine Tätigkeit als Vereinsobmann der  Kärntner Windischen konnte ich in den letzten Jahren  viele liebe  Leute in allen Tälern, wo Windische und Slowenen leben, kennen lernen, viele gemeinsame kulturelle Veranstaltungen  besuchen  und mich mit vielen Freunden austauschen.

 

Die Sorge, dass unsere verschiedenen slawisch-windischen Dialekte, die in unseren Tälern seit Jahrhunderten gesprochen werden, immer weniger werden und zu wenig an die Jugend weitergegeben werden, ist überall zu spüren. Dies hat wohl mehrere Ursachen. Einerseits bezeichnen uns die Nationalslowenen als  Abtrünnige oder Renegaten, andererseits fehlt aber auch dem deutschsprechenden Teil der Bevölkerung das Verständnis für uns. Beide Seiten vergessen gerne, dass es die Windischen waren, die die Abstimmung zu Gunsten Kärnten und Österreichs entschieden haben und nur ihnen verdankt es die Nachwelt, dass Südkärnten die TITO-Ära erspart geblieben ist.

 

Heute wird sogar versucht, die Volksabstimmung von 1920  so darzustellen, dass die Slowenen ausschlaggebend für den positiven Ausgang der Abstimmung waren. Das ist eine falsche Darstellung der Geschichte. 15.279 Personen, das sind 41 %, haben für Jugoslawien gestimmt. Es ist natürlich davon auszugehen, dass hauptsächlich Slowenen für den Anschluss an das sogenannte „Mutterland“ Jugoslawien gestimmt haben. Auch heute noch sind die Interessen der Slowenen in Kärnten kulturell  wie auch in anderen Bereichen  auf Slowenien ausgerichtet.

 

Den Teil der Kärntner Bevölkerung, die nicht im gemischtsprachigen Gebiet leben, scheint die Unterscheidung zwischen den Slowenen und Windischen allzu oft von belangloser Natur zu sein. Bei Überlegung folgender Fakten der jüngsten Geschichte unseres Landes muss aber jedem Kärntner folgendes klar sein. Der Abwehrkampf hätte nie organisiert, die Volksabstimmung in der Zone A  niemals zu Gunsten Österreichs entschieden werden können, wenn nicht ein großer Teil der gemischtsprachigen ( zweisprachigen ) Bevölkerung, also die Windischen, für die Erhaltung  des ungeteilten Landes eingetreten wären.

 

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde auf die Windischen wieder Druck ausgeübt und viele wurden verschleppt.

 

Wir  haben auch nach diesen schlimmen Ereignissen - nach dem Abwehrkampf  und dem zweiten Weltkrieg mit seinen Folgeerscheinungen - wieder zusammengefunden  und gemeinsam gearbeitet, gefeiert und gesungen, wie es schon unsere Vorfahren jahrhundertlang getan haben. Das hat sich aber mit der Zeit geändert.

 

Ich darf ihnen aus meiner Erfahrung aus dieser Zeit aus meiner  unmittelbaren Umgebung in unserem schönen Gailtal folgendes berichten.

 

In den  50iger und  60iger Jahren war es üblich, das die Grundschullehrer auch für die kulturelle Erziehung auf dem Lande  zuständig waren. Wir hatten bei uns ein engagiertes Lehrerehepaar und es wurde eine Theatergruppe  sowie eine Gesangsgruppe ins Leben gerufen. Jung und Alt betätigte sich und es war auch eine schöne Freizeitgestaltung. Alle haben mitgemacht. Es gab keine Unterschiede zwischen Bauern, Handwerkern, Arbeitern oder Beamten, auch keine sonstigen politischen oder sprachlichen Spannungen. Die wenigen Personen, die sich heute zur slowenischen Volksgruppe bekennen, sind damals, wie wir alle, im Kärntner Gewand aufgetreten. Wir haben die alten Lieder, deutsche oder windische, mit Freude gesungen.

 

Ende der 60iger Jahre hat diese Gemeinsamkeit schön langsam aufgehört. Es waren viele Faktoren maßgebend. Die Lehrer haben sich vom Kulturauftrag verabschiedet und sich der politischen Arbeit zugewandt. Im slowenischen Gymnasiums in Klagenfurt wurde die Jugend eher in Richtung nationalslowenisch erzogen. Auch haben die Terroranschläge in Südkärnten, die, wie man heute weiß, vom Jugoslawischen Geheimdienst der UDBA, mit Unterstützung von Kärntner Slowenen verübt wurden, dazu beigetragen, dass die Bevölkerung von dieser Gemeinsamkeit abgerückt ist.

 

Was unterscheidet den Windischen von den Slowenen?

Wir haben sicher eine gemeinsame Vergangenheit  und auch eine gemeinsame ursprüngliche Sprache, das Windisch  oder Slawisch ( lingua slavica – in windischer Red, wie es die Geschichtsschreiber bei der letzten Herzogseinsetzung in Karnburg beim Fürstenstein beschrieben haben ). Die Sprache hat sich in verschiedenen Dialekten in Krain und in Kärnten entwickelt. Aus dem Krainer Dialekt ist die slowenische Schriftsprache entstanden, die den Windischen in Kärnten nicht geläufig war, außer dem katholischen Klerus, der nationalslowenisch ausgerichtet war, sowie einigen Intellektuellen.

 

Ich darf ihnen ein paar Unterschiede  zwischen  Windisch und Slowenisch bringen:

 

Deutsch                                  Windisch                     Slowenisch

Rauchfangkehrer                   raufenkehrer              dimnikar

Schuhmacher                        šustar                          čevljar

Pfarrer, Priester                     fajmoštr                      župnik

Garten ums Haus                  Baumgartl                   sadovnjak

 

Obwohl sich die Windischen selber gelegentlich „Slowenen„ nennen, hatten sie sich nie als Slowenen gefühlt. Die Abneigung gegen den Balkan und gegen das slowenische Krain ist für die Windischen von jeher genauso charakteristisch gewesen, wie die Treue zu Kärnten und Österreich. Die Zahl der Windischen war nie feststellbar, denn sie brauchten nie gezählt zu werden, da sie keine politischen Wünsche hatten, sich nie als Minderheit fühlten, sondern sich in ihrer Mehrzahl mit den deutschsprachigen Kärntnern immer eins fühlten.

 

Und wie ist es den Windischen gedankt worden?

Den Dank des Landes haben in der Vergangenheit nur die Slowenen in Kärnten erhalten.

Ortstafeln, Schulen, bevorzugte Postenbesetzung, kulturelle Unterstützung und in vielen Bereichen großzügige Förderungen. Dies ist hier nur eine Feststellung der Tatsachen, es soll nicht Neid und Zwietracht und das Ausspielen der Menschen gegeneinander schüren.

 

Die Kärntner Windischen bilden keine Parallelgesellschaft, sondern sind vollständig in der Kärntner Gesellschaft integriert. Sie akzeptieren uneingeschränkt  Deutsch als die Kärntner Landessprache und als alleinige Verwaltungssprache.

Die Kärntner Windischen pflegen das Brauchtum, die angestammte Kultur und die windischen Dialekte, wie sie tälerspezifisch gesprochen werden.

Die Kärntner Windischen bekennen sich zu ihren slawischen Wurzeln.

Die Kärntner Windischen haben mehrheitlich dazu beigetragen, dass 1920 Kärnten frei und ungeteilt in die Zukunft gegangen ist.

 

Die Vorbereitungen für das 100 Jahr Jubiläum der Volksabstimmung sind seit 2016 voll im Gange. Wir vom Verein der Kärntner Windischen, sind schon am 20. Feb.  2016 an den Kurator der Landesaustellung und an die politisch Verantwortlichen herangetreten und haben unsere aktive Mitarbeit angeboten. Bis dato sind wir  nur mit guten Worten hingehalten und noch in keine Gespräche oder sonstige Aktivitäten  eingebunden worden.

 

Nun ist aber der Zeitpunkt gekommen, in dem die Windischen unbedingt darauf beharren müssen, dass ihre Existenz nicht übersehen wird. Land und Regierung haben die moralische Pflicht, darauf zu achten, dass bei allen Entscheidungen, die Südkärnten betreffen, auch  die Sichtweise der Windischen berücksichtigt wird. Wir verwahren uns dagegen „Slowenen „  genannt zu werden und über unsere Köpfe hinweg den Slowenen zugezählt zu werden, die nur einen kleinen Teil des Volkes in Südkärnten darstellen, das zwei Sprachen spricht.

 

Der Verein der Kärntner Windischen hat nie einen Antrag um Aufnahme in die Kärntner Landesverfassung  gestellt, wohl aber die derzeitige  Koalition in der Landesregierung  gebeten, für die Zukunft legistisch oder durch Verwaltungsmaßnahmen vorzusehen, das Windisch und die Kärntner Windischen  gleich behandelt werden wie die schon im österr. Volksgruppengesetz besonders geschützten Slowenen in Kärnten.

 

Die Kärntner Windischen verdienen es daher mehr als die Kärntner Slowenen, in der Kärntner Verfassung verankert  bzw. erwähnt zu werden.

 

Danke für Ihre Aufmerksamkeit.

 

 

 


Landesverfassung NEU

Artikel von Dr. Lausegger

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Lau-neu, Verf. 14.2.2017.docx
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Unglaublich!!

Kärntner Politik anerkennt Slowenien als Nachfolgestaat der Staatsvertrtags Unterzeichner.

Slowenien hat es damals nicht gegeben. Slowenien existiert erst seit 1991 als eigener Staat mit slowenischer Amtssprache!!

Vorausgegangen ist dies mit dem Abkommen zwischen der Kärntner Landesregierung (LH Kaiser) und der slowenischen Regierung (Pahor) laut Möglichkeit des Artikel 16 des Bundesverfassungsgesetz, welches Vouk mit der KLR ausgearbeitet hat und ich vor den Folgen gewarnt habe, aber ignoriert wurde. (siehe weiter unten!)

Pahor droht (!) mit der Anrufung der russischen Regierung bei Nichteinhaltung!

So wird Kärnten in Verfassungsfragen "Befehlsempfänger" von Slowenien sein! 



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Aufsatz in Carinthia
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Ehrengräber für Partisanen

Das grenzt wohl an Beleidigung der Kärntner Bevölkerung im Grenzland, die im Krieg und nach dem Krieg unter der Naziherrschaft und vor allem unter dem Partisanengräeul schwer gelitten haben. Diese Partisanen haben die kärntentreue Bevölkerung regelrecht ausgerottet. Grauenhafte Morde an unschuldigen Kindern waren genauso auf der Tagesordnung  wie Frauen, die um ihre heimgekehrten Männer bangten. Das war ein Rachefeldzug von Mördern nach dem Krieg an der Bevölkerung und kein Befreien von der Naziherrschaft!

Dieter Fleiß, 9125 Kühnsdorf

Reaktion auf den Zeitungsbericht in der "Krone" vom 18.09.2016


Bericht im Magazin "Völkermarkter" am 8. September 2016


Die Forderungen der Slowenen werden solange bestehen, solange unsere Politiker nicht auf "unserer Seite" stehen werden!


So handeln unsere "Nachbarn"!


LESERBRIEF zu

 

„ Slowenisch  ganz  automatisch ? „

 

Was hier – in der „Krone“ vom 1. Juli 2016 nachzulesen - von der Landesschulinspektorin für das Minderheitenschulwesen Frau Sandrieser vorgeschlagen wird, ist schlicht und einfach ein

Rückfall in die Zeit nach dem 2. Weltkrieg. Da gab es in den Volksschulen, den Hauptschulen und den Gymnasien verpflichtenden Slowenischunterricht, der erst 1953/54 als Wahlfach zum freiwilligen Besuch eingeführt wurde.

Es leuchtet ein, dass Frau Sabine Sandrieser das Lied derjenigen singt, deren Brot sie isst. Der Verein der Kärntner Windischen darf ihr trotzdem vorschlagen, in ihrem Wirkungsbereich zu verfügen, dass neben der Sprache selbst die sprachliche Geschichte von Slowenisch und damit verbunden gleichwertig die Bedeutung der vier Kärntner WINDISCHEN Dialekte unterrichtet wird. Windisch ist nun einmal der Ursprung der slowenischen Hochsprache, die aus mehr als 30 Krainer windischen Dialekten hervorgegangen ist. Die Gegenüberstellung einzelner slowenischer Wörter zu ihrem vergleichbaren Gebrauch in den Kärntner windischen Dialekten wäre nicht zuletzt eine Bereicherung der Kenntnisse der Heimatkunde.

Dass der Verein der Kärntner Windischen voll und ganz hinter der Petition von mehreren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern betreffend die Ausschreibung von Leiterstellen an öffentlichen Pflichtschulen steht, ist selbstredend.

 

Oswald OMAN

Obmann des Vereins der Kärntner Windischen

Dreulach, 4. Juli 2016

  


Bericht im "Völkermarkter" am 15. Juni 2016


Bericht im "völkermarkter" 15. Juni 2016



Die "Jauntaler Salami" ist zu einem Begriff für das Jauntal geworden.

Es ist der Verkaufshit im Internet!

Ausschnitt aus der Kärntner Woche vom 9. März 2016


Bericht in der Kleinen Zeitung am 13. März 2016


Bericht im Magazin "Völkermarkter" am 10. März 2016


 

Verrat an Kärnten

 

Schon vor zwei Jahren habe ich auf eine Lücke im BVG (Bundesverfassungsgesetz) im Artikel 16 dem KAB hingewiesen, welches Vouk für weitere Slowenisierungsmöglichkeiten entdeckt hat. Ich wurde abgewiesen als unrichtige Meldung. Jetzt ist das realisiert worden mit der Grundsatzerklärung:

„Das Erreichte festigen und vorwärts leben!“

Das heißt:

Was Slowenen bisher erreicht haben, ist quasi „Landesgesetz“(!) und unumkehrbar!

Die nächsten Etappen im Slowenisierungsprozess sind die Musikschule und die „anti Kärnten“ eingestellte Volksgruppenzeitung „Novice“ (Neuigkeiten). Obwohl die Slowenen fordern, den Musikunterricht an den Schulen zweisprachig zu führen, wollen sie Musikschulen mit ausschließlich slowenischen Lehrern und „slowenischer“ Musik, statt wie vom LH Kaiser vorgeschlagen, integriert als 28. Musikschule im Bereich des Kärntner Musikschulwesens.

Somit ist der Slogan, der bis zur 100 Jahrfeier der Kärntner Volksabstimmung im Jahre 2020 vom gemeinsamen Singen, das vor zwei Jahren gegründete „Unser Land“ rastemo skupaj, wachsen wir zusammen, ad absurdum geführt! Wachsen werden so nur die Slowenen mit ihren Verbänden und Intentionen und der Jahrhundert Traum der Slowenen von einem „Slowenisch Kärnten“, was unsere Väter und Großväter im Abwehrkampf erfolgreich verhindert haben, somit verwirklicht!

 Die Pro Kärnten eingestellten Vereine und Verbände mit ihrem Schweigen oder nicht zur Kenntnisnahme, machen sich  dadurch mitschuldig an der weiteren Slowenisierung Kärntens! Unsere Kinder können nur mehr mit Slowenisch Kenntnissen einen Posten im Grenzland bekommen. Ihre Kinder werden Slowenen! Oder sie müssen aus ihrer angestammten Heimat auswandern!

 

Kühnsdorf 24. Jänner 2016

 

Kommentar von SR Dieter Fleiß, 9125 Kühnsdorf

 

Artikel 16. (1) Die Länder können in Angelegenheiten, die in ihren selbständigen Wirkungsbereich fallen, Staatsverträge mit an Österreich angrenzenden Staaten oder deren Teilstaaten abschließen.

(2) Der Landeshauptmann hat die Bundesregierung vor der Aufnahme von Verhandlungen über einen solchen Staatsvertrag zu unterrichten. Vor dessen Abschluss ist vom Landeshauptmann die Zustimmung der Bundesregierung einzuholen. Die Zustimmung gilt als erteilt, wenn die Bundesregierung nicht binnen acht Wochen von dem Tage, an dem das Ersuchen um Zustimmung beim Bundeskanzleramt eingelangt ist, dem Landeshauptmann mitgeteilt hat, dass die Zustimmung verweigert wird. Die Bevollmächtigung zur Aufnahme von Verhandlungen und der Abschluss des Staatsvertrages obliegen dem Bundespräsidenten auf Vorschlag der Landesregierung und mit Gegenzeichnung des Landeshauptmannes.

 

 

Wortlaut aus dem Bundesverfassungsgesetz, das die Slowenen zusätzlich als Änderung in der Landesverfassung in Anspruch nehmen wollen. Dann ist „Nordslowenien“ perfekt und der Abwehrkampf mit der Volksabstimmung für die Slowenen von der Geschichte weg! Somit wird auch die Minderheitenfeststellung „umgangen“! Alles rein rechtlich! Wer denkt da noch an die „armen Slowenen“(?!) Das wäre eine direkte Anerkennung Sloweniens als Nachfolgestaat des Staatsvertrages!

Verfasst von mir am 24. Feber 2014!


Pressebericht mit Bildern vom Neujahrsempfang der Jauntaler Trachtengruppe im GH Jamnig in Gonowetz





Berichte im Magazin "Völkermarkter" über die 10. Oktoberfeiern im Bezirk