Mei liabste Weis

 

Diese Sendung hat gezeigt, was in Österreich an musikalischen Schätzen vorhanden ist. Peter Rosegger hat gesagt, das ist die Seele der Menschen. Und wenn man gesehen hat, mit welcher Begeisterung die Jugend diesem Juwel frönt, da kann man nur sagen, die bewahren nicht die Asche, wie ewig Gestrige, sondern tragen die Glut weiter. Das ist der Klang der Heimat, der nie verstummen wird, solange verantwortungsvolle Musiklehrer diesen Schatz vermitteln. Ein gutes Beispiel ist der Bewerb in Kärnten „Prima la Musica“, wo junge Talente sehr erfolgreich abgeschnitten haben. Da kann man auch den vom Land geführten Musikschulen nur Danke sagen, die die Seele der Heimat pflegen. Musik kennt keine Grenzen, nur Freunde, das soll auch so in Zukunft bleiben.

 

Dieter Fleiß 9125 Kühnsdorf

Volksliedreferent der österreichischen Trachten und Heimatverbände

 

  






Bemerkungen zum Schulschluss 2017 von Dieter Fleiß


100 Jahre Kärntner Volksabstimmung

Bemerkungen

 

Dieses Jubiläum kommt immer schneller auf uns zu und ist noch voller Unklarheiten. Einzig allein die Vorgabe „100 - 100“. Volksabstimmung als zentraler Ausgangspunkt. 100 Jahre davor ist historisch beweisbar, wenn auch immer von Siegern diktiert.

Vorschau „100“ das ist in der heutigen Zeit unmöglich oder will man statt dem unsäglichen „1000 jährigen Reich“ heute 100jährige Prognosen erarbeiten! ? In der schnelllebigen Zeit von heute ist eine Prognose von 5 Jahren schon ein gewaltiges Wagnis, wo man nicht einmal einfache Wahlen vorhersagen kann! Europa wird sich schon „demnächst“ ändern (müssen), um weiter zu bestehen. Die Welt kommt in Unordnung durch wirtschaftliche, religiöse Kriege in Instabilität und da soll in Kärnten, in der kleinen Welt, die Historie anders laufen, von heutigen „temporären“ Politikern erkannt und durchgeführt werden? O tempora o mores! Nun zu 100 davor.

Es geht hauptsächlich um die Zeit nach dem 1. Weltkrieg und danach, der als Folge der senilen Habsburger Dynastie das Schlamassel des Nationalismus herauf beschworen hat.

Der Ausgangspunkt war Aggression vom SHS Staat. Begründung, um den Friedensverhandlungen zuvor zu kommen: Überall, wo slowenisch gesprochen wird und wo slowenische Namen sind, ist SLOWENIEN! Der Endpunkt war dadurch auch schon gegeben. Diese Aggression dauert bis heute noch an, aber der Abwehrkampf hat mit den letzten Abwehrkämpfern aufgehört. Diese Land Inanspruchnahme war besonders nach dem zweiten Weltkrieg für die Kärntner Bevölkerung schmerzhaft spürbar durch die Partisanengräuel. In den 70er Jahren ging es mit Bombenanschlägen weiter. Daneben verlagerte sich die Aggression auf Schule, Sprache, Kirche, Ämter. Das Ziel war immer erkennbar: „Slowenisch Kärnten“! Da die Politik von den slowenischen Forderungen immer mehr annahm, siehe Schulen, Kindergarten, Musikschule u.a. und die Förderungen immer maßloser wurden, entstand mit Hilfe der Medien ein „Mitleid Effekt“ für die Slowenen mitgetragen von den unbeteiligten und nicht betroffenen Kärntnern und Österreichern. So entstand der „Mythos“ die Slowenen haben bei der Volksabstimmung mit ihren 12 000 (!!) Stimmen Kärnten gerettet. Die Volksabstimmung wurde als Genozid (Völkermord) und als „historischer Irrtum“ herabgewürdigt. Eine geheime Abstimmung kann man nachher manipulativ gestalten. Aber was war vorher, der Abwehrkampf und ohne diesen hätte es keine Volksabstimmung gegeben. Dieser Abwehrkampf ist genau chronologisch mit Personen und Aktionen dokumentiert. Wo waren da die Slowenen? Es hat sicher kein Slowene in Kärnten, sie sehen ihre Heimat in Slovenija, (fälschlich: „Kärntner Slowene“) gegen den Aggressor gekämpft. Es waren die WINDISCHEN, die Kärnten erhalten haben. In mehrfachen Dokumentationen ist das belegt. Die Slowenen bezeichnen sie heute noch als Verräter, Deutschtümler, Renegaten. Bei offiziellen Zählungen werden sie aber als Slowenen verwendet. So entsteht und entstand ein falsches Bild der Windischen.

In der Zeit vor der Volksabstimmung, in der die Slowenen das Land besetzt haben, zeigten sie ihr wahres Gesicht. Alles „Deutsche“ wurde bei Strafe verboten. Schulen, Ämter wurden slowenisch, keine deutschen Vereine, alles war slowenisch. Man braucht nur in die ehemalige Untersteiermark zu schauen, wo zehntausende deutschsprachige Einwohner „verschwunden“ sind. Warum setzen sich die „Kärntner Slowenen“ nicht für die Rechte der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien ein? Eine Minderheit soll einer anderen gegenüber doch loyal sein. Man hat aber noch nie etwas davon gehört, dass sich die slowenische Minderheit, Österreich zugehörig fühlend, sich für die deutschsprachigen Landsleute in Slowenien eingesetzt hätten. 

Ich hoffe, dass das 100 Jahr Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung ein neues Kärnten Gefühl entstehen lässt und Kärnten wieder neu entdeckt wird. Kärnten mit seiner Vielfalt und nicht mit seiner von den Medien geförderten politischen Einfalt! Kärnten als Land der Begegnung, der gegenseitigen Akzeptanz und Respektierung und das nicht einseitig. Kärnten als liebenswertes Land für alle die hier wohnen und noch wohnen werden. Kärnten als Kleinod in der europäischen Großfamilie. Kärnten trägt man nicht auf der Zunge und nicht in der Brieftasche, sondern im Herzen!

 

Kühnsdorf im April 2017

 

 

Schulrat Dieter Fleiß

Bezirksobmann des Kärntner Abwehrkämpfer Bundes

Landesobmann des Kärntner Schulvereines Südmark

Vorstandsmitglied des Vereines der Kärntner Windischen

 

 



Dieter Fleiß

9125 Kühnsdorf

Tel.: 0650 55 999 30

Leserbrief ad LR Benger

Landesrat DI Christian Benger wurde als Quereinsteiger in die Kärntner Landespolitik, unbedarft der aktuellen Situation in der Kärntner Minderheitenpolitik, in eine Zwangsehe mit Rot und Grün geboren. Mit der ersten Formulierung zum Thema Landesverfassung hat er schon seine ersten Bedenken gezeigt. Nachdem er als Kulturreferent viele Veranstaltungen im Unterland besucht hat und dort mit den Menschen als echter Volkspolitiker, sprich Volkspartei, sein Ohr an das Volk gelegt hat, hat er die wahre Tragweite der Formulierung slowenisch in der zukünftigen Landesverfassung erkannt. In der gängigen Politik, wenn auch in Koalition mit anderen Parteien, hat er nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, neue Erkenntnisse in eine Koalition einzubringen. Wenn man bedenkt, dass sein Großvater von den Partisanen verschleppt und bestialisch ermordet worden ist, ist sein Verhalten gegenüber den Slowenen als nachweisliche Mittätern dieser Fakten, sehr tolerant, was man von den anderen Politikern der Koalition, geblendet vom politischem Wahn, nicht behaupten kann.

 

Die Slowenen in Kärnten haben nie ihre zahlenmäßige Stärke eruieren lassen, obwohl es die EU nicht nur empfohlen, sondern auch postuliert hat, bewegen sich so nur auf einem soziokulturellem Weg, der aber rein rechtlich nicht relevant ist. In der österreichischen Verfassung wird die slowenische Volksgruppe, dem Staate Slovenija seit 1991 selbständig, als Mutterstaat zugehörig, erwähnt und hat somit verbriefte Staatszugehörigkeit in Österreich und Slovenija. Eine Erwähnung in der neuen Landesverfassung hätte Auswirkungen zusätzlich auf Kärntner Anrechte, wie Zweisprachigkeit in ganz Kärnten, Amtssprache bis Heiligenblut, Lehrer und bevorzugte Schuldirektoren Besetzung in ganz Kärnten und somit eine General Slowenisierung, die es historisch bedingt nie gegeben hat und so ein Slowenisch Kärnten ergibt, was unsere Abwehrkämpfer mit Herzblut für die Heimat im Abwehrkampf und in der Volksabstimmung erkämpft haben.


Leserbrief zur Aussage von LR Benger zur Landesverfassung


Kommentar zum "Vorlass" von 260.000 € von LR Benger an den Kärnten Beschmutzer und Dichter Winkler!


Kommentar zum Sommerfest des Vereines der Kärntner Windischen

Das gelungene Sommerfest des Vereines der Kärntner Windischen in Pribelsdorf, Gemeinde Eberndorf, war wie ein Spiegelbild der Kärntner Volksgruppen Politik. In ihrem „Augenklappen politischen Denken“ entgeht ihnen „Realpolitik“ in Kärnten. Alles muss seine „Politische Correktness“ haben: Rot, Schwarz, Grün, Blau… muss auf Linie bleiben und Kärnten bleibt auf der Strecke. Die Kärntner Geschichte wird von egomanischen selbsternannten histo(e)rischen  Rettern eines „verkommenen“ Kärnten neu geschrieben. Negieren von historischen Tatsachen ( Zitat Kreisky: Lernen sie Geschichte!) werden in ein „Neues politisches Gewand“ gekleidet und als „Aufarbeitung der Geschichte“ verkauft. Die Kärntner Windischen, von der Kärntner Politik kaum wahrgenommen, weil sie in das “eigentliche Kärnten Bild“, geprägt von den 1%(!) Anteil der Slowenen in Kärnten, nicht Kärntner Slowenen, weil sie sich immer an ihr Mutterland Slowenien orientieren, nicht passen! Dadurch geht eine „echte“ kulturelle Bereicherung verloren und nicht die von den Slowenen postulierte, nicht bodenständige, weil dem Mutterland Slowenien zugeneigte. Sie haben sich selbst einmal bei einer Gegendemonstration in St. Kanzian als „Fremde in der Heimat“ bezeichnet, was ja auch stimmt, denn ihre Heimat ist und bleibt Slowenien! Die „hohe“ Kärntner Politik wirkt in „favorem pro“ Slowenien, als hätten die Attentate von den 70er Jahren  noch zu wenig bewirkt und lässt das Vermächtnis der Abwehrkämpfer opportunistischen linken, zweit und drittklassigen Uniprofessoren über! Regionale Politiker, Gott sei Dank, nicht immer von der „höheren“ Politik gesteuert, erkennen die Verdrängung der deutschsprachigen Positionen im öffentlichen Leben, Schule, Bankwesen, Administration und setzen sich für die deutschsprachige angestammte Bevölkerung ein. Denn, die Absicht der Slowenen: Wenn wichtige Positionen im Grenzland slowenisch besetzt werden, werden auch dessen Kinder Slowenen sein müssen! Und das gleicht einer „General Slowenisierung“  so wie sie ein früher Wahnsinniger nicht besser  machen könnte!

 

Kühnsdorf , 21. August 2016

 

Dieter Fleiß 9125 Kühnsdorf      



Kritischer Brief an die Landesleitung des Kärntner Abwehrkämpferbundes vom Bezirksobmann und Ortsgruppenobmann von Eberndorf SR Dieter Fleiß zur Finanzierung der Landesleitung des Kärntner Abwehrkämpferbundes

Werte Landesleitung, nachdem für unser Grenzland fatalem Ausgang punkto Ortstafeln, ist die Zahlungsmoral auf das Tiefste gesunken, weil man keinen Einsatz vom KAB für das Grenzland erkennen kann und konnte (Beitrag des KAB: Stichwort "Bierführer"). Der Sinn des Abwehrkämpferbundes, als Hüter für das Grenzland ist nicht mehr erkennbar (Volksschulen wurden u.a. den Slowenern überlassen! "Teamlehrer" müssen Slowenischkenntnisse nachweisen!!). Wir beschränken uns auf die Aufrechterhaltung des 10. Oktobers, das unsere Burschen ohne Kosten, gerne als Erbe des Abwehrkampfes machen. Dafür sind wir nicht bereit, an die Landesleitung Abgaben zu tätigen, wofür eigentlich? (Erhöhte Fahrt- und Bewirtungskosten?).

Unsere 10. Oktoberfeiern werden auf der KAB HP nicht einmal registriert bzw. dokumentiert. Deshalb habe ich mit meinen Freunden im Bezirk eine eigene Home Page errichtet, um die Menschen im Grenzland über die heimatbezogenen Tätigkeiten der Vereine im Grenzland zu informieren. Ich habe das aus unserer Kasse und meiner zur Verfügung stehenden Kasse des Kärntner Bildungswerkes beglichen. Meine Tätigkeit als Webmaster ist auch kostenneutral, obwohl ich dafür einen erklecklichen Obolus erhalten könnte.

Wir erhalten die Ortsgruppe hauptsächlich aus Freiwilligkeit und Spenden aufrecht. Da noch Abgaben in (unverschämter Höhe) zu leisten für eine Organisation, die an dem, von unseren Abwehrkämpfern auferlegtem Erbe eigentlich vorbeigeht, zu leisten, werden wir nicht tun. Wir kommen mit unseren finaziellen Einnahmen kaum zurecht, unsere Ortsgruppe "über Wasser" zu halten.

Man merkt, dass die KAB Landesleitung immer mehr ins Politische abdriftet und deshalb seine Partner im Ausland sucht, statt mit aller Vehemenz heimatbezogene Verbände und Vereine zu bündeln, um das noch Wenige, was vom Abwehrkampf und der Volksabstimmung erhalten blieb, zu stärken und festigen. Nur Kärntner Anzug, Fahnen, Gulaschfeste, Schnapser Turniere, Dämmerschoppen mit uninformierten Politikern (Stichwort St. Andrä Bgm. Stauber, Kärntner Bauer(?) und er danach Lob für die Politik der Slowenen für Kärnten bei der Kulturwoche der Slowenen in St. Andrä; ich kenne ziemlich alle diese abwählbaren Politiker aus meinem Hobby "Politik in Kärnten"!) ist nicht Erbe des Abwehrkampfes, sondern eine Form der Geldbeschaffung. Für die ist KAB "Brieftasche" und nicht wie bei uns im Grenzland "Herzblut" als Triebfeder des Handelns!   

Übrigens:Warum ist keiner aus dem Grenzland mehr im "Vorstand", warum nicht in der einzuberufenden(!) Landesleitung. Besteht der KAB nur mehr aus nicht informierten "Kärntnern"? 


HP siehe unten!

 

 

Liebe Grüße!
Dieter Fleiß
A-9125 Kühnsdorf Nord 78
Tel: +434232 8012
Mobil: +43650 5599930
HP: www.difleiss.com
HP: Verein der Kärntner Windischen: www.kaerntnerwindische.com
HP: Plattform für heimatverbundene Verbände und Vereine: http://www.traditionsverband-av.at
HP: Kärntner Schulverein Südmark: www.kaerntnerschulvereinsuedmark.at


 

NAbg. Dr. Peter Pilz und sein Heimatlied-Text

 

Was mag da wohl in den Abgeordneten zum Nationalrat Dr. Peter Pilz gefahren sein, als er, hinterlistig planend, zur Feder gegriffen und die Kärntner Landeshymne mit Spott und Hohn übergossen hat. Die Tausenden heimattreuen Kärntner zu kränken hat er offensichtlich in Kauf genommen. Doch wie weiland der „kohlermunterte Raser-Rudi“ mit einer Behelfskrücke eine Strafe zu provozieren und rechtsmittelergreifend den Verfassungsgerichtshof anzurufen, das war der Hauptzweck, bei dem er - nur so nebenbei –noch sein chronisches Haider-Syndrom bedienen konnte. Ob Dr. Pilz mit seinem eher kindischen Aktionismus Erfolg haben wird, bleibt abzuwarten. Und ob Heimat für ihn seit seinen Jugendtagen in der Steiermark so viel an Wert verloren hat, dass er das Kärntner Heimatlied verunglimpfen musste, werden sich jene fragen, die ihn auf einem so untertitelten Foto sehen, wo er in seine damalige Heimat blickt – einen Hut tragend wie Ziegenpeter in den Heidi-Filmen. Ziegenpeters Lehr- und Wanderjahre führten ihn während seiner Studentenzeit zu der trotzkistischen Gruppe Revolutionäre Marxisten und so nebenbei auch nach Kuba, wo er sicher auch Arbeiterlieder gesungen hat. Politisch bereits grün, wollte er seinem mit dem Kärntner Heimatlied angepatzten Intimfeind Haider offenbar nicht nachstehen und pflegte Beziehungen zu Größen im Irak und Iran. Dennoch verbinden Reimepeter auch Menschen  mit Kärnten: nämlich seine aus Klagenfurt kommende Ehefrau und seine Parteivorgesetzte Dr. Eva Glawischnig-Piesczek, die in Villach geboren wurde und in Spittal an der Drau maturiert hat.

Bleibt die an Geschmacklosigkeit kaum zu überbietende Verunglimpfung der Kärntner Landeshymne, die dem verunglückten Reimeschmied Dr. Peter Pilz vorbehalten geblieben ist. Man sollte den Grünabgeordneten fragen, ob er Kärntnerinnen oder Kärntner kennt, die sich für eine Verspottung und Verhöhnung von Texten der Arbeiterlieder hergeben  würden.

 

Oswald Oman

 

Verein der Kärntner Windischen


Respekt und Akzeptanz statt Konsens

 

Unter Konsens verstehe ich ein dauerndes aufeinander Zugehen, bis letztendlich aus dem ICH ein DU und WIR wird. Dabei gibt man seine Identität auf und aus dem Individuum wird Dividium. Ich glaube nicht, dass die Slowenen in Kärnten ihre Sprache, Kultur, Lieder, Bräuche aufgeben werden und sie sich zu einer Mischkultur, einem kulturellen Einheitsbrei „konsensieren“ werden lassen. Ebenso glaube ich das nicht von der Mehrheitsbevölkerung. Respektvoll in Frieden miteinander leben war die Botschaft des Filmes im ORF „Graben- grapa“. Akzeptanz und gegenseitiger Respekt  wäre die Lösung und nicht Konsens, der eigentlich nie aufhört und immer wieder neu definiert werden muss. Rastemo skupaj, wachsen wir zusammen, dieser Slogan bedeutet, dass wir auf ein Mischvolk zusteuern würden. Polarisierte Elemente auf beiden Seiten wird es so immer geben. Die Politik müsste hier korrigierend und steuernd eingreifen, tut es aber nicht, weil sie es nicht kann. Der Artikel 7 im Staatsvertrag wird so zu einem „Perpetuum mobile“. Also ist die Bevölkerung angewiesen, selbst ein „modus vivendi“ zu finden. In Vereinen, Vereinigungen kultureller Natur ist ein Silberstreif am Horizont erkennbar. Die Ortstafellösung war eine Konsenslösung, deshalb sagen die Slowenen auch, dass das nicht das Ende sein kann. Man kann also zusammenfassend sagen: Jeweils den Anderen respektvoll akzeptieren, ihm seine Identität ohne Vorbehalt einzugestehen und so zu einem friedlichen Miteinander zu kommen oder wie ein Philosoph das Zusammenleben divergierender Ethnien definiert hat: Altroistischer Egoismus oder egoistischer Altroismus.

 

Dieter Fleiss 9125 Kühnsdorf


         Dieser Leserbrief wurde von Walter Piutz verfasst. Die Abkürzungen wurden aus Platzgründen gemacht!


Leserbrief:

„Die Würde wiederbringen“, 28.10.2015 in der Kleinen Zeitung

Herr Skuk beschreibt in seinem Leserbrief unter anderem die schmerzhaften Erinnerungen an eine

„dunkle“ Zeit, die ihn ein Leben lang begleitet und auch geprägt hatten.

Nie wieder darf es so eine Zeit geben, weshalb der Ruf nach „wehret den Anfägen“ nach wie vor

hochaktuell ist.

Ich möchte aber den oben genannten Leserbrief an einigen Stellen nicht unwidersprochen stehen

lassen.

Meine Mutter, Jahrgang 1908, hatte ähnliche „Erfahrungen“ mit der „anderen Seite“ gemacht.

Wer die Geschichte Südkärntens kennt, weiß, dass es auch von 1919-1920 eine „dunkle“ Zeit bei

uns gab. Meine Mutter musste damals von der Vierten Volksschulklasse deutsch in die Erste

Volksschulklasse slowenisch wechseln. Ihr Leben lang hatte sie von den gebetsmühlenartig

wiederholten „Umpolversuchen“ enkrat in enkrat je dvakrat erzählt und den Schlägen mit dem

Lineal auf die Finger, wenn dieses nicht sauber über die kindlichen Lippen kam.

Meine Mutter, obzwar zweisprachig erzogen, war ja nur des „Windischen“ mächtig, und das ist, wie

man wissen müsste, nur teilweise dem Slowenischen gleichzusetzen. Windisch, das versucht man

heutzutage vergessen zu machen, war die Umgangssprache und nicht slowenisch, zumindest bei uns

im Rosental. Herr Skuk war das leidtragende Ergebnis einer falsch verstandenen Zweisprachigkeit,

was er allerdings seinen Eltern zu verdanken hatte, die ihn leider nicht auf das wirkliche Leben –

echte Zweisprachigkeit – und nicht zweite Sprache vorbereitet hatten.

Auch meine Mutter wurde von den Vorfällen in jenen dunklen Tagen geprägt und hatte stets

versucht, uns im Geiste einer gegenseitigen Achtung zu erziehen. Gegenseitige Achtung bedeutete

in ihren Augen, dass man die Sprache des anderen achtet, ohne darauf zu bestehen, dass es die

einzige ist, in der man sich zu verständigen sucht.

Das müsste in der neuen Kärntner Verfassung stehen!

 

Paul Kanduth, Rosenbach

Tel.: 06604408016