Bildergalerie über den Abwehrkampf und die Volksabstimmung 1920 in Kärnten


Vorschlag für die 100 Jahre Volksabstimmung Gedenkfeier

Der Vorstand des Kärntner Abwehrkämpferbundes Bezirk Völkermarkt hat folgende Vorschläge für diese Feier:

Eine Briefmarken Serie, wie sie im Jahre 1920 ausgegeben wurde, in drei Teilen: 1918 Abwehrkampf - 1919 Rolle der Windischen - 1920 Volksabstimmung. Weil der Gesang im Abwehrkampf viel zur Moral der Abwehrkämpfer beigetragen hat, die Aufführung der „Legende von Kärntens Not und Befreiung“ von Karl Frodl und den „Cantus Carinthicus“ von Günther Mittergradnegger, der schon einmal in Völkermarkt vom Vokalensemble aufgeführt wurde. Weiters werden wir zwei 10. Oktoberfeiern dokumentieren. Eine in Griffen, von der Gemeinde mit Vereinen gestaltet und eine im gemischtsprachigen Gebiet in St. Michael ob Bleiburg vom dortigen KAB durchgeführt. Archiviert wird das auf unserer Home Page „Traditionsverband-AV.at“

 

Für den Vorstand

Bezirksobmann SR Dieter Fleiß 9125 Kühnsdorf Nord 78

Mobil: 0650 55 999 30

 

 


 

100 Jahre Kärntner Volksabstimmung

Bemerkungen

 

Dieses Jubiläum kommt immer schneller auf uns zu und ist noch voller Unklarheiten. Einzig allein die Vorgabe „100 - 100“. Volksabstimmung als zentraler Ausgangspunkt. 100 Jahre davor ist historisch beweisbar, wenn auch immer von Siegern diktiert.

Vorschau „100“ das ist in der heutigen Zeit unmöglich oder will man statt dem unsäglichen „1000 jährigen Reich“ heute 100jährige Prognosen erarbeiten!? In der schnelllebigen Zeit von heute ist eine Prognose von 5 Jahren schon ein gewaltiges Wagnis, wo man nicht einmal einfache Wahlen vorhersagen kann! Europa wird sich schon „demnächst“ ändern (müssen), um weiter zu bestehen. Die Welt kommt in Unordnung durch wirtschaftliche, religiöse Kriege in Instabilität und da soll in Kärnten, in der kleinen Welt, die Historie anders laufen, von heutigen „temporären“ Politikern erkannt und durchgeführt werden? O tempora o mores! Nun zu 100 davor.

Es geht hauptsächlich um die Zeit nach dem 1. Weltkrieg und danach, der als Folge der senilen Habsburger Dynastie das Schlamassel des Nationalismus herauf beschworen hat.

Der Ausgangspunkt war Aggression vom SHS Staat. Begründung, um den Friedensverhandlungen zuvor zu kommen: Überall, wo slowenisch gesprochen wird und wo slowenische Namen sind, ist SLOWENIEN! Der Endpunkt war dadurch auch schon gegeben. Diese Aggression dauert bis heute noch an, aber der Abwehrkampf hat mit den letzten Abwehrkämpfern aufgehört. Diese Land Inanspruchnahme war besonders nach dem zweiten Weltkrieg für die Kärntner Bevölkerung schmerzhaft spürbar durch die Partisanengräuel. In den 70er Jahren ging es mit Bombenanschlägen weiter. Daneben verlagerte sich die Aggression auf Schule, Sprache, Kirche, Ämter. Das Ziel war immer erkennbar: „Slowenisch Kärnten“! Da die Politik von den slowenischen Forderungen immer mehr annahm, siehe Schulen, Kindergarten, Musikschule u.a. und die Förderungen immer maßloser wurden, entstand mit Hilfe der Medien ein „Mitleid Effekt“ für die Slowenen, mitgetragen von den unbeteiligten und nicht betroffenen Kärntnern und Österreichern. So entstand der „Mythos“ die Slowenen haben bei der Volksabstimmung mit ihren 12 000 (!!) Stimmen Kärnten gerettet.

Die Volksabstimmung wurde als Genozid (Völkermord) und als „historischer Irrtum“ herabgewürdigt. Eine geheime Abstimmung kann man nachher manipulativ gestalten. Aber was war vorher, der Abwehrkampf und ohne diesen hätte es keine Volksabstimmung gegeben. Dieser Abwehrkampf ist genau chronologisch mit Personen und Aktionen dokumentiert. Wo waren da die Slowenen? Es hat sicher kein Slowene in Kärnten, sie sehen ihre Heimat in Slovenija, (fälschlich: „Kärntner Slowene“) gegen den Aggressor gekämpft. Es waren die WINDISCHEN, die Kärnten erhalten haben. In mehrfachen Dokumentationen ist das belegt. Die Slowenen bezeichnen sie heute noch als Verräter, Deutschtümler, Renegaten. Bei offiziellen Zählungen werden sie aber als Slowenen verwendet. So entsteht und entstand ein falsches Bild der Windischen als Slowenen!

In der Zeit vor der Volksabstimmung, in der die Slowenen das Land besetzt haben, zeigten sie ihr wahres Gesicht. Alles „Deutsche“ wurde bei Strafe verboten. Schulen, Ämter wurden slowenisch, keine deutschen Vereine, alles war slowenisch. Man braucht nur in die ehemalige Untersteiermark zu schauen, wo zehntausende deutschsprachige Einwohner „verschwunden“ sind. Warum setzen sich die „Kärntner Slowenen“ nicht für die Rechte der deutschsprachigen Minderheit in Slowenien ein? Eine Minderheit soll einer anderen gegenüber doch loyal sein. Man hat aber noch nie etwas davon gehört, dass sich die slowenische Minderheit, Österreich zugehörig fühlend, sich für die deutschsprachigen Landsleute in Slowenien eingesetzt hätten. 

Ich hoffe, dass das 100 Jahr Jubiläum der Kärntner Volksabstimmung ein neues Kärnten Gefühl entstehen lässt und Kärnten wieder neu entdeckt wird. Kärnten mit seiner Vielfalt und nicht mit seiner von den Medien geförderten politischen Einfalt! Kärnten als Land der Begegnung, der gegenseitigen Akzeptanz und Respektierung und das nicht einseitig. Kärnten als liebenswertes Land für alle die hier wohnen und noch wohnen werden. Kärnten als Kleinod in der europäischen Großfamilie.

Kärnten trägt man nicht auf der Zunge und nicht in der Brieftasche, sondern im Herzen!

 

Kühnsdorf im April 2017

 

 

Schulrat Dieter Fleiß

Bezirksobmann des Kärntner Abwehrkämpfer Bundes

Landesobmann des Kärntner Schulvereines Südmark

Vorstandsmitglied des Vereines der Kärntner Windischen